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Freitag, 24-11-2017
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Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf

Historie

Historie

 

Der bei uns allen unvergessene Otto Pannenbecker war es, der beim Schützenfest 1950 einige junge Männer aus Lohausen von seinem Plan begeistern konnte, einen Spielmannszug ins Leben zu rufen, dessen Zielsetzung es ist, die Ideale der Bruderschaft „Glaube, Sitte und Heimat“ zu pflegen, durch eigenes Spiel Festzüge zu verschönern und durch geselliges Beisammensein dem Gemeinschaftswesen in der Bruderschaft neue Impulse zu geben. Seine Idee fand ein begeisterndes Echo. Schnell schlossen sich noch weitere, insbesondere Jugendliche der Gruppe an und am 8.9.1950 erfolgte die offizielle Aufnahme des Tambourcorps in die Bruderschaft. Stabführung und Vorsitz wurden von Otto Pannenbecker übernommen. Unter seiner Führung und Ausbildung und mit der großen Unterstützung der gesamten Bruderschaft ging der Aufbau schnell vonstatten. Durch klangvolles Spiel und beachtliche Disziplin machte sich das Tambourcorps schon bald einen guten Namen und wurde von vielen Bruderschaften der Interessengemeinschaft verpflichtet. So auch in Düsseldorf-Stadtmitte und viele Jahre in Osterrath. Leider musste Otto Pannenbecker seine Aktivitäten aus gesundheitlichen Gründen zum Ende der 50er Jahre einschränken, die Stabführung übernahm Dieter Hoster und den Vorsitz übernahm der spätere 2.Chef unserer Bruderschaft Karl Heinz Hochheuser, der schon ab 1952 für die Geschäftsführung im Verein zuständig war. Doch in den folgenden Jahren schrumpfte die Mitgliederzahl immer mehr und die Leistungen ließen spürbar nach. Erst nachdem Hubert Santen (Mitgründer) die Stabführung übernahm und Otto Pannenbecker sich als 1.Vorsitzender und Ehren-Tambourmajor wieder zur Verfügung stellte, konnte diese Misere überwunden werden. Einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung leisteten unsere 11Schill`schen Offiziere. Sie hatten ein Schüler- Tambourcorps gegründet, aus dem einige ausgebildete Jugendliche in unser Corps eingegliedert werden konnten. Den Kameraden der 11Schill`schen Offiziere können wir dafür nur danken. Otto Pannenbecker verstarb 1971. Nach seinem Tode wurde der Vorsitz von Hans-Günther Schäfer übernommen. Seinem Bemühen, in Übereinstimmung mit Hubert Santen, und dem übrigen Vereinsvorstand ist es zu verdanken, dass es mit dem Verein in den 70er Jahren wieder steil nach oben ging. 1975 konnte erfolgreich unser 25 jähriges Vereinsjubiläum in der alten Messe gefeiert werde. Stargast u.a. der unvergessene Schlagertroubadour Rene Carol. Unser Jubiläumskönig Toni Korb stiftete die Vereinsstandarte, die seid vielen Jahren die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Grund dafür waren und sind es heute noch, drei hübsche junge Mädels die als unsere Fahnenoffiziere dem Corps voranschreiten. Auch nach 60 Jahren dürfte das im Spielmannswesen wohl einmalig sein.

Als dann 1976 der wohl beste Ausbilder für Spielmannszüge Köbes Zimmermann verpflichtet werden konnte, wurde in musikalischer bzw. spielerischer Hinsicht der größte Schritt nach vorne gemacht. Ein neues Repertoire wurde erarbeitet und durch Köbes Zimmermanns moderne Arrangements, aber vor allem durch seine Arbeit konnte ein musikalisches Niveau erreicht werden, dass nur wenige Spielmannszüge in unserer Stadt erreichen. Als Bestätigung dieses Erfolges produzierte Köbes Zimmermann mit dem Tambourcorps 1978 eine Langspielplatte, die bei Kennern dieser Musik starke Beachtung fand.

1978 errang mit Hajo Böddeker erstmals ein Mitglied des Tambourcorps die Regimentskönigswürde unserer Bruderschaft gefolgt von Andreas Förster als zweites aktives Mitglied in unserem Jubiläumsjahr 2000.

Als Hans-Günther Schäfer 1979 das Tambourcorps verließ und mit seinem Bruder Manfred und vielen passiven Tambourcorpsmitgliedern die Luis Trenker Kompanie gründete, übernahm Horst Dworak den Vorsitz des Vereins, den er bis Ende 2000 inne hatte. Das Jahr 2000 war ein Jahr der Erneuerung. Unser langjähriger Vorsitzender Horst Dworak dankte nach über 29 Jahren als 1.Vorsitzender des Tambourcorps ab und Oliver Santen übernahm das Ruder.  Mit Horst Dworak gab auch unser 1. Kassierer Ernst Walters sein Vorstandsamt an ein jüngeres Mitglieder ab.

In allen Jahren, wurde viel Wert auf die Arbeit mit jungen Leuten gelegt. Einige Mitglieder denken heute sicher noch dankbar an den ersten Jugendwart Walter Ebner zurück der sie ausbildete, aber ihnen auch so manchen Schein aus der Jugendkasse zusteckte, damit das knappe Sonntagsgeld nicht ausschließlich beim Tambourcorps draufging. Heute bekleidet Daniel Grunwald dieses Amt und handelt ganz so wie es Walter Ebner in den 80er Jahren und Michael Müller in den 90er Jahren begonnen hatten.

Wenn wir an 1983 denken, erinnern wir uns sicher noch gerne an unseren ersten großen Vereinsausflug nach Mallorca. War es doch für viele die erste Flugreise überhaupt. Mit dem damaligen 1. Chef Hans Feilen und dem damaligen Regimentskönig Joachim Klucke als Begleitung konnte ja nichts passieren. Am 30. April war es dann endlich so weit.  War das eine Verabschiedung. Die Spitze unserer Bruderschaft mit Protektor Graf Ferdinand von Westerhold, dem 2.Chef K. H. Hochheuser und weiterer Vorstandsmitglieder, sowie der örtlichen Presse verabschiedete uns mit kleinen Geschenken, die uns den Mallorcaaufenthalt verschönern sollten.

Obwohl wir hiernach noch viele Reisen insbesondere nach Mallorca, Gran Canaria und in die Türkei unternommen haben, wird diese erste Reise einmalig bleiben.

Unvergesslich bleiben sicher auch die vielen Feste und Krönungsbälle, die wir gemeinsam feiern konnten. Insbesondere die Oktoberfeste, die seit 1984 steigenden Anklang fanden. Mit einem gelungenen Auftritt von Jürgen Drews erlangten wir im Jahr 2000 mit unserem Jubiläumsoktoberfest, anlässlich des 50 jährigen Vereinsbestehens, den bisherigen Höhepunkt.

Seit Januar 2002 stellt das Tambourcorps „Rheinklänge“ Düsseldorf-Lohausen 1950 e.V. mit Thomas Santen erstmals in der Geschichte der St Seb. Schützenbruderschaft Lohausen 1849 e.V. offiziell den Oberst der Bruderschaft.

15 Jahre nach unserem ersten Protektor Franz Lenze, konnte 1983 mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Professor Wolfgang Schulhoff, erneut ein Protektor für unser Tambourcorps gewonnen werden. 2003 wurde Wolfgang Schulhoff mit einem feierlichem Zapfenstreich verabschiedet. Seitdem konnten wir die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt und mittlerweile Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, als Protektorin für uns gewinnen.

Bis heute haben sich alle unser Protektoren sehr für die Belange unseres Vereins eingesetzt und uns in jeglicher Hinsicht unterstützt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken.

Über 60 Jahre Vereinsgeschichte bieten unendlich viel über das man in einer Chronik berichten könnte.

Über 60 Jahre Tambourcorps „Rheinklänge“ Lohausen wäre ohne die zahlreichen Menschen die unterstützend hinter den Kulissen für das Wohlergehen des Vereins sorgen, nicht denkbar. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

 

Video

Generalappell

Flash ist Pflicht!
Generalappell 2012 auf dem Lohausener Schützenplatz

Gruppenfoto

Gruppenfoto

Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf
Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf

Stehend v.l.n.r.:
Sitzend v.l.n.r.:

Homepage

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Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf
Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf

Die Homepage des Tambourcorps "Rheinklänge" Düsseldorf

Kontaktdaten

Kontaktdaten / Ansprechpartner

1.Vorsitzender: Oliver Santen
1. Geschäftsführer: Werner Pannenbecker
1. Schatzmeister: Michael Hassa
Jugendwart: Daniel Grunwald

Stammlokal:

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