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Freitag, 24-11-2017
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Glaube, Sitte und Heimat

Hier entsteht eine neue Rubrik, die nach und nach entsprechend der Bruderschaftsideale  "GLAUBE, SITTE und HEIMAT", gefüllt werden soll.

Aus aktuellem Anlass stellen wir hier als Erstes den im Dezember 2010 neu gegründeten Förderverein der Lantz´schen Kapelle Lohausen vor.


Infos zu Glaube, Sitte und Heimat

Für Glaube Sitte Heimat - Unser Motto
Uta Kirsten Remmers M.A.


Die Begriffe „Glaube, Sitte, Heimat“ sind seit der frühesten Zeit des Verbandes als Schlagwörter für das Programm benutzt worden. Zunächst hießen sie allerdings „Glaube, Liebe, Heimat“. Das Motto stammt vermutlich von Schulrat Lankes, der erster Schatzmeister der „Erzbruderschaft“ war Die Wortwahl des Mottos wird heute von Außenstehenden oft mit Misstrauen zur Kenntnis genommen. Die Begriffe hören sich eben sehr völkisch und damit belastet an. Um der Sache nicht Unrecht zu tun, sind Erläuterungen angebracht.

Glaube

Einstehen für den Glauben bedeutet für die Schützenbrüder, dass sie sich nach den christlichen Werten richten wollen. Sie versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, soziale Unterschiede auszugleichen und unterstützen Werke der christlichen Nächstenliebe. Das alles geschieht selbstverständlich ehrenamtlich und wird nicht an die große Glocke gehängt. Ein „geordnetes Leben“ nach den Grundsätzen der katholischen Kirche ist in den Statuten der Bruderschaften seit jeher vorgeschrieben. Das bedeutet insbesondere ein möglichst vorbildliches Ehe- und Familienleben. Die Frage, wie mit einem geschiedenen Schützenbruder umzugehen sei, führt im Verband immer wieder zu Diskussionen. Es gilt, den Bruder nicht wegen einer „Verfehlung“ auszustoßen. Die Gemeinschaft soll ihn auch weiterhin tragen, denn auch das bedeutet christliche Nächstenliebe, insbesondere auch im Sinne der Ökumene. Dafür soll sie sich aber im Gegenzug darauf verlassen können, dass der Betreffende die Situation nicht für seine Zwecke ausnutzt.


Sitte

Um das Leitwort Sitte zu verwirklichen, treten die Bruderschaften im privaten und öffentlichen Leben für die christliche Kultur ein. Sie führen Bildungsveranstaltungen zu christlichen und gesellschaftspolitischen Themen und religiöse Einkehrtage durch. Schon die Jugend wird so an ein christlich und Werte orientiertes Leben herangeführt. Außerdem pflegen die Bruderschaften alte Traditionen wie den Schießsport und das Fahnenschwenken. Dabei wird durch den Sport eine gewisse Disziplin und Selbstbeherrschung vermittelt. Neben all diesen Punkten wird auch schützenmusikalischen Gruppierungen Raum gegeben.

Heimat

Die Liebe zu Heimat und Vaterland zeigt sich u.a. durch tätige Nachbarschaftshilfe, die die Bruderschaften leisten. Als verantwortungsvolle Bürger dienen sie dem Gemeinwohl. Sie fördern das Gemeinschaftsempfinden, indem sie z.B. Bürgerfeste veranstalten. Regionales Brauchtum wird außer in Heimatvereinen besonders in den Bruderschaften hochhalten und gepflegt. Sie bemühen sich auch um Kontakt zu ähnlichen Vereinigungen im (europäischen) Ausland und beugen damit einem überzogenen Regional- und Nationalbewusstsein vor.

Glaube - Sitte - Heimat
Glaube - Sitte - Heimat

Nächste Führung durch den Lantz´schen Park

Park Lantz - Ein später Landschaftspark des 19. Jahrhunderts

So, 21. April 2012,
15:30 Uhr


Leitung: Claus Lange
Treffpunkt: Parkeingang Lohauser Dorfstraße

Heinrich Balthasar Lantz, der durch Handel in den Kolonien reich geworden war, erwarb 1805 umfangreiche Ländereien in Lohausen und erbaute die heutige herrschaftliche Villa Lantz. Den Park gestalteten Joseph Clemens Weyhe als klassischen Landschaftspark mit Blickachsen und Skulpturen sowie der aus der berühmten Gärtnerdynastie in Berlin stammende Julius Bouché, der um die im Park erbaute Kapelle eine Anlage im historistischen Stil schuf. Der 16 Hektar große Park liegt im Norden der Stadt im Stadtteil Lohausen und ist seit 1972 im Besitz der Stadt.

Beim Gang durch die heute denkmalgeschützte Parkanlage werden die
zahlreichen kleinen Änderungen vorgestellt, die mittlerweile aufgrund
des fertig gestellten Parkpflegewerks vorgenommen wurden und solche,
die noch in diesem Jahr geplant sind, wie beispielsweise die Ergänzung
der Buchenallee, Arbeiten um die Kapelle und die Verpflanzung einer
größeren Blutbuche. Es werden auch Probleme im Park aufgezeigt, die
die Gartenverwaltung noch etliche Jahre beschäftigen werden, weil sie
nur allmählich zu beheben sind. Zugleich bietet der Frühlingsspaziergang
Gelegenheit, den artenreichen Bestand an Bäumen und Sträuchern
kennen zu lernen.
Die Teilnahme an einer Führung kostet je 2,50 Euro pro Erwachsenem.
Kinder bis 14 Jahre können kostenlos mit dabei sein. Es wird gebeten,
sich beim Gartenamt unter Telefon 89-94800 oder per E-Mail an
gartenamt@duesseldorf.de anzumelden.


Anmeldung und Auskunft
Telefon 0211.89-94800

E-Mail
gartenamt(at)duesseldorf(dot)de

Infolink
www.duesseldorf.de/stadtgruen/aktuell/fuehrungen1/index.shtml